Ärztliche Osteopathie
Tiefe Gesundheit erleben

Was ist ärztliche Osteopathie — und warum macht das den Unterschied?
Osteopathie kann jeder anbieten, der eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert hat — Heilpraktiker, Physiotherapeuten, aber auch approbierte Ärzte. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der osteopathischen Technik selbst, sondern in dem, was vor und während der Behandlung passiert: der medizinischen Einordnung.
Dr. med. Christian Neglein ist Facharzt für Allgemeinmedizin und zertifizierter Osteopath mit dem Abschluss M.D.O.® (Medical Doctor of Osteopathy, DGCO e.V.) — dem europäischen EROP-Standard entsprechend und weltweit von der Osteopathic International Alliance (OIA) anerkannt. Diese Kombination ist in München selten: Die meisten Osteopathen sind keine Ärzte, und die meisten Ärzte sind keine ausgebildeten Osteopathen.

Was das für Sie als Patient bedeutet
Ein integriertes Konzept aus einer Hand
Bevor eine Behandlung beginnt, steht eine vollständige medizinische Befundung — körperliche Untersuchung, Anamnese, bei Bedarf Labor oder Bildgebung. Beschwerden werden nicht nur manuell ertastet, sondern medizinisch eingeordnet. Dr. Neglein kann entscheiden ob Osteopathie die richtige Methode ist, sie durch andere Verfahren ergänzen oder — wenn nötig — gezielt an Spezialisten überweisen. Alles aus einer Hand, ohne Informationsverlust zwischen verschiedenen Behandlern.
Das ist besonders relevant bei komplexen, chronischen oder bisher unklaren Beschwerdebildern: wenn also nicht sicher ist, ob die Ursache im Bewegungsapparat, den inneren Organen, dem vegetativen Nervensystem oder anderswo liegt. Genau für solche Fälle wurde die ärztliche Osteopathie entwickelt — als Verbindung von diagnostischer Tiefe und therapeutischer Handkompetenz.

Dr. med. Christian Neglein hat die 700-stündige ärztliche Osteopathie-Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie (DGCO e.V.) absolviert — eine Ausbildung, an der ausschließlich approbierte Ärzte teilnehmen dürfen und die mindestens vier Jahre umfasst. Er trägt den Titel M.D.O.® (Medical Doctor of Osteopathy), der dem europäischen EROP-Standard entspricht und von der Osteopathic International Alliance (OIA) weltweit anerkannt ist.
Wie wirkt Osteopathie?
Fließend & Individuell
Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit: Bewegungsapparat, innere Organe und Nervensystem stehen in ständiger Wechselwirkung.
Durch gezielte manuelle Techniken werden Blockaden gelöst, Funktionsstörungen behoben und die körpereigene Selbstregulation unterstützt — behutsam, schmerzfrei und individuell auf den Verlauf abgestimmt.

Unter Berücksichtigung osteopathischer Prinzipien werden in der Praxis folgende Techniken angewendet
Kranio-sakrale Therapie
Sanfte osteopathische Behandlung, die feine rhythmische Bewegungen von Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sakrum) nutzt
Muskel-Energie-Techniken (MET)
Wechsel von Anspannung und Entspannung bestimmter Muskeln zur Lösung von Bewegungseinschränkungen
Faszien-Release-Techniken
Lösung von Verklebungen oder Spannungen im Bindegewebe (Faszien)durch gezielten, meist sanften Druck und Dehnung
Viszerale Therapie
Osteopathisches Verfahren, das sich auf die Behandlung der inneren Organe (Viszera) und ihrer umgebenden Strukturen konzentriert
Strain / Counterstrain, Positional Release
Techniken, bei denen schmerzhafte oder verspannte Strukturen in eine komfortable, entlastende Position gebracht werden.
HVLA Techniken
High Velocity Low Amplitude - Impulstechniken, bei denen durch einen schnellen, gezielten und sehr kleinen Bewegungsimpuls blockierte Gelenke gelöst werden
Bereit für den ersten Schritt?
Als Spezialist für Allgemeinmedizin und Osteopathie unterstütze ich Sie mit präziser Diagnostik und ganzheitlichen Therapien – für Schmerzfreiheit, ein starkes Immunsystem und mehr Lebensqualität.
Ich freue mich auf Ihr Vertrauen!
Fragen & Antworten
rund um Osteopathie
Häufig gestellte Fragen
Für den Fall, dass noch Fragen offen sind, werden Sie bestimmt hier in den nachfolgenden Fragen & Antworten fündig:
Was ist der Unterschied zwischen einem Arzt-Osteopathen und einem Heilpraktiker?
Der entscheidende Unterschied liegt in der medizinischen Grundausbildung und der diagnostischen Kompetenz.
Ein Heilpraktiker mit osteopathischer Zusatzausbildung hat kein Medizinstudium absolviert. Er darf Osteopathie anwenden, kann aber keine ärztliche Diagnostik durchführen, keine Laborwerte interpretieren, keine Bildgebung anordnen und keine medizinischen Diagnosen stellen.
Dr. Neglein trägt den Titel M.D.O.® und ist damit einer der wenigen niedergelassenen Arzt-Osteopathen in München-Bogenhausen
Das bedeutet für Sie als Patient: Beschwerden werden zunächst vollständig medizinisch eingeordnet — mit körperlicher Untersuchung, Labordiagnostik und bildgebenden Verfahren wenn nötig. Die osteopathische Behandlung setzt dann gezielt auf dieser Grundlage auf, nicht als Ersatz für Diagnostik, sondern als deren konsequente Weiterführung.
Für Patienten mit komplexen oder chronischen Beschwerden ist dieser Unterschied besonders relevant: Die Kombination aus ärztlicher Diagnose und osteopathischer Therapie aus einer Hand vermeidet Informationsverluste zwischen verschiedenen Behandlern und ermöglicht ein wirklich integriertes Therapiekonzept.
Wo finde ich ärztliche Osteopathie in München?
In meiner Privatpraxis in München-Bogenhausen (Laplacestraße 8, 81679 München) biete ich ärztliche Osteopathie als approbierter Facharzt für Allgemeinmedizin mit M.D.O.-Abschluss an — einer der wenigen Ärzte in München mit dieser Qualifikation.
Die Diagnose und osteopathische Behandlung erfolgen aus einer Hand, ohne Überweisung, mit flexibler Terminvereinbarung auch außerhalb üblicher Sprechzeiten.
Ist Osteopathie eine Dauerbehandlung oder wie viele Sitzungen sind nötig?
Wie viele osteopathische Sitzungen erforderlich werden und ob die Behandlung dauerhaft notwendig sein wird, hängt von dem jeweiligen Beschwerdebild ab. In der Regel sind es zwei bis drei Sitzungen bei akuten Beschwerden. Liegt eine chronische Erkrankung vor, ist gegebenenfalls mit einer Dauerbehandlung zu rechnen.
Wie lange dauert es nach einer Osteopathie-Behandlung, bis eine Linderung der Beschwerden eintritt?
Dies hängt von dem Beschwerdebild ab. Bei chronischen Beschwerden dauert es in der Regel länger, als bei akuten Symptomen. In den meisten Fällen tritt eine Linderung chronischer Beschwerden zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen ein, während in einer akuten Situation erste Besserungen bereits nach ein bis zwei Osteopathie-Sitzungen spürbar sein können.
Was ist am ersten Tag nach einer Osteopathie-Behandlung zu beachten?
Zur Sicherung des Behandlungserfolges ist ein Ausruhen nach der Osteopathie-Behandlung wichtig. Stress und Hektik sollten vermieden werden. Vorteilhaft kann sich beispielsweise ein 20 bis 30 minütiges Spaziergang auf die Behandlung auswirken.
Was ist der Unterschied von Osteopathie und Chirotherapie?
Bei der Chirotherapie handelt es sich um eine Behandlungsform, die aus der Osteopathie entwickelt hat. Mittels spezieller Grifftechniken werden bei der Chirotherapie die Gelenke sowie korrespondierende Gelenk-Strukturen gezielt unter Spannung geführt.
Bei den osteopathischen Techniken ist dies zwar ähnlich, hierbei werden allerdings anatomisch relevante Strukturen mitbehandelt. Hierzu zählen Muskeln, Bänder sowie Faszien (sehnenartige Muskelhaut) in Gelenknähe und in Bereichen, zu denen ein funktioneller Zusammenhang hinsichtlich des Beschwerdebildes besteht.





